■ Internet-Check

Deine Verfügbarkeit

Welche Produkte sind an deiner Adresse verfügbar?

Möchtest du auch deine IP-Adresse, ASN und Reverse DNS sehen?

ip.telematica.at

Mit dem kostenlosen Verfügbarkeitscheck von Telematica prüfst du in Sekunden, welche Internet-Produkte – von DSL über VDSL bis Glasfaser – an deiner Adresse in Österreich verfügbar sind. Telematica ist in mehreren Vorleistungsnetzen aktiv: im Netz der A1 Telekom Austria, der ÖGIG (Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft) sowie der STW Klagenfurt. Dadurch deckt der Verfügbarkeitscheck ein breites Spektrum an Adressen und Technologien in ganz Österreich ab.

Verfügbare Technologien in Österreich

ADSL2+ VDSL2 VDSL2 Vectoring VDSL2 Super-Vectoring Glasfaser (FTTC) Glasfaser (FTTB) Glasfaser (FTTH) GPON XGS-PON Bonding

Warum Telematica?

Mehrere Vorleistungsnetze

Telematica ist in den Netzen von A1 Telekom Austria, ÖGIG und STW Klagenfurt aktiv. Die Verfügbarkeitsdaten sind tagesaktuell und direkt aus den jeweiligen Wholesale-Plattformen abgerufen – keine veralteten Offline-Datenbanken.

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Speedtest inklusive

Nach der Verfügbarkeitsabfrage kannst du mit einem Klick deinen tatsächlichen Download, Upload und Ping messen und direkt mit den verfügbaren Produkten vergleichen.

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Anonym & kostenlos

Weder Registrierung noch Angabe einer E-Mail-Adresse notwendig. Deine Adresse und Messwerte werden nicht gespeichert oder weitergegeben.

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Direkt bestellen

Verfügbare Produkte werden mit aktuellem Down- und Upstream sowie einem direkten Bestelllink in den Telematica-Shop angezeigt – ohne Umwege.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Verfügbarkeitsabfrage Internet Österreich?

Du gibst deine Adresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) ein. Das System prüft anhand der Vorleistungsnetze, in denen Telematica aktiv ist – A1 Telekom Austria, ÖGIG und STW Klagenfurt – welche Anschlusstechnologien an deiner Adresse verfügbar sind. Das Ergebnis zeigt dir sekundenaktuell, welche Telematica-Produkte an deinem Anschluss buchbar sind.

Was ist der Unterschied zwischen DSL, VDSL und Glasfaser?

DSL (ADSL2+) nutzt die bestehende Kupfertelefonleitung und erreicht bis zu 16 Mbit/s im Download. VDSL2 und VDSL2 Vectoring erzielen auf kurzen Leitungsabschnitten bis zu 100–330 Mbit/s. Glasfaser (FTTH/FTTB) überträgt Daten als Lichtimpulse und ermöglicht symmetrische Geschwindigkeiten bis 1.000 Mbit/s – unabhängig von der Leitungslänge.

Was bedeutet Vectoring und Super-Vectoring?

Vectoring ist eine Entstörungstechnik, die gegenseitige Beeinflussungen paralleler Kupferleitungen im Kabelbündel (Übersprechen) elektronisch kompensiert. Dadurch werden höhere Geschwindigkeiten auf der letzten Meile erzielt. Super-Vectoring erweitert das Frequenzband zusätzlich und ermöglicht bis zu 300 Mbit/s Download über Kupferleitungen.

Was bedeutet FTTC, FTTB und FTTH?

Die Abkürzungen beschreiben, wie weit Glasfaser verlegt ist: FTTC (Fibre to the Curb) führt Glasfaser bis zum Kabelverzweiger am Straßenrand, die letzte Meile bleibt Kupfer. FTTB (Fibre to the Building) bringt Glasfaser bis ins Gebäude. FTTH (Fibre to the Home) bezeichnet den vollständig glasfaserbasierenden Anschluss direkt bis in die Wohnung.

Wie genau ist der Speedtest?

Der Speedtest misst Ping, Jitter, Download und Upload direkt über die Telematica-Infrastruktur. Für den Download werden 4 parallele Streams geöffnet, um Bandbreitenbeschränkungen einzelner TCP-Verbindungen zu umgehen. Der Upload wird per XHR mit Live-Fortschrittsanzeige gemessen. Die Ergebnisse spiegeln deine tatsächliche Verbindungsqualität zum Telematica-Netz wider.

Ich sehe kein verfügbares Produkt an meiner Adresse – was nun?

Nicht jede Adresse ist in allen Vorleistungsnetzen hinterlegt, oder der Ausbau ist noch nicht abgeschlossen. Telematica ist aktuell in den Netzen von A1, ÖGIG und STW Klagenfurt aktiv – weitere Netze sind in Planung. Kontaktiere uns direkt unter support@telematica.at oder unter +43 50 56 4000 – wir prüfen manuell, welche Optionen für deinen Anschluss bestehen.

Was ist Telematica?

Telematica Internet Service Provider GmbH ist ein österreichischer Internetanbieter mit Sitz in Graz. Das Unternehmen bietet DSL-, VDSL- und Glasfaser-Produkte für Privat- und Geschäftskunden in ganz Österreich an – auf Basis der Vorleistungsnetze von A1 Telekom Austria, ÖGIG und STW Klagenfurt. Mehr Informationen findest du auf telematica.at.

Glasfaser vs. Kupfer – der Unterschied

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Warum ist Glasfaser besser als Kupfer?

Kupferleitungen wurden ursprünglich für analoge Telefonie entwickelt – Breitband-Internet darüber zu übertragen ist physikalisch ein Kompromiss. Die erreichbare Geschwindigkeit sinkt mit zunehmender Leitungslänge stark. Glasfaser hingegen überträgt Daten als Lichtimpulse und ist nahezu unabhängig von der Distanz: 1.000 Mbit/s sind auf einer 10 km langen Glasfaserleitung genauso erreichbar wie auf einer 100 m kurzen. Hinzu kommt die deutlich geringere Anfälligkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen und Witterungseinflüssen.

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Symmetrische Geschwindigkeit

Kupfer-basierte Technologien wie ADSL oder VDSL sind grundsätzlich asymmetrisch: Der Download ist deutlich schneller als der Upload, weil die Frequenzbänder entsprechend aufgeteilt sind. Glasfaser ermöglicht vollständig symmetrische Verbindungen – gleich schneller Down- und Upstream. Das ist besonders relevant für Homeoffice, Videokonferenzen, Cloud-Backups und alle Anwendungen, bei denen auch das Hochladen von Daten eine Rolle spielt.

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Zukunftssicherheit

Kupferleitungen nähern sich ihren physikalischen Grenzen – auch mit Vectoring und Super-Vectoring ist bei etwa 300 Mbit/s Schluss. Glasfaser ist dagegen nahezu unbegrenzt skalierbar: Die installierten Glasfaserkabel können durch den Austausch der aktiven Elektronik am Verteiler von heute 1 Gbit/s auf 10 Gbit/s oder mehr aufgerüstet werden, ohne die Leitungsinfrastruktur anzufassen.

GPON und XGS-PON – Glasfasertechnologien erklärt

Was ist GPON?

GPON steht für Gigabit Passive Optical Network und ist die am weitesten verbreitete Glasfasertechnologie für den Anschluss von Privat- und Geschäftskunden. „Passiv" bedeutet, dass zwischen dem zentralen Verteiler des Anbieters (OLT – Optical Line Terminal) und den Kundenanschlüssen (ONT – Optical Network Terminal) keine aktive Elektronik, sondern nur passive Splitter verbaut sind. Ein einzelner Glasfaserstrang vom Verteiler wird dabei auf typischerweise 32 bis 64 Haushalte aufgeteilt. GPON bietet einen Downstream von bis zu 2,5 Gbit/s und einen Upstream von bis zu 1,25 Gbit/s – geteilt auf alle angeschlossenen Nutzer im Splitbereich.

Was ist XGS-PON?

XGS-PON (10-Gigabit-capable Symmetric Passive Optical Network) ist die Weiterentwicklung von GPON und der aktuelle Standard für neue Glasfaserausbaugebiete. Der entscheidende Unterschied: XGS-PON liefert sowohl im Download als auch im Upload bis zu 10 Gbit/s – vollständig symmetrisch. Die physikalische Glasfaserinfrastruktur bleibt dabei identisch mit GPON; lediglich die aktive Elektronik (OLT und ONT) wird ausgetauscht. Das bedeutet: Netze, die heute mit GPON ausgebaut werden, können später durch einen einfachen Hardware-Tausch auf XGS-PON aufgerüstet werden. Telematica setzt in Ausbaugebieten mit modernen Glasfasernetzen – etwa über die ÖGIG – auf XGS-PON-fähige Infrastruktur.

GPON oder XGS-PON – worauf kommt es an?

Für den Alltag der meisten Nutzer macht der Unterschied zwischen GPON und XGS-PON derzeit noch keinen spürbaren Unterschied – Gigabit-Anschlüsse sind für Privatnutzer mehr als ausreichend. Entscheidend ist jedoch die Zukunftssicherheit: XGS-PON-Netze sind auf 10-Gbit/s-Dienste vorbereitet, ohne dass die Leitungsinfrastruktur erneut aufgegraben werden muss. Wer heute einen Glasfaseranschluss bucht, sollte darauf achten, ob das Netz des Anbieters XGS-PON-fähig ist – das bestimmt, wie lange der Anschluss ohne neuerliche Baumaßnahmen leistungsfähig bleibt.

Wie läuft der Glasfaserausbau in Österreich ab?

Österreich verfolgt ambitionierte Ausbauziele: Bis 2030 soll flächendeckend Gigabit-Internet verfügbar sein. Der Ausbau erfolgt über mehrere Wege: A1 Telekom Austria baut das bestehende Netz schrittweise von Kupfer auf Glasfaser um und investiert stark in FTTH in städtischen Ballungsräumen. Die ÖGIG (Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft) – ein Joint Venture von A1 und Verbund – baut gezielt in ländlichen und unterversorgten Gebieten aus, wo ein rein kommerzieller Ausbau wirtschaftlich schwierig ist, und stellt das Netz als Open-Access-Infrastruktur mehreren Internet-Anbietern zur Verfügung. Regionale Anbieter wie die STW Klagenfurt erschließen zusätzlich städtische Gebiete mit eigener Glasfaserinfrastruktur. Telematica als Wholesale-Anbieter kann Kunden in all diesen Netzen versorgen und bietet je nach Verfügbarkeit an der Adresse das passende Produkt an.

Was ist die ÖGIG und warum ist sie wichtig?

Die ÖGIG (Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft mbH) wurde gegründet, um den Glasfaserausbau in Regionen voranzutreiben, in die private Investoren alleine nicht oder nur langsam investieren würden. Als Open-Access-Netz ist die ÖGIG-Infrastruktur nicht exklusiv für einen einzigen Anbieter – mehrere Internet-Service-Provider, darunter Telematica, können ihre Dienste über das ÖGIG-Netz anbieten. Das fördert den Wettbewerb und stellt sicher, dass auch Haushalte in ländlichen Gebieten Zugang zu leistungsfähigem Glasfaser-Internet bekommen.